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Diät für WEA - Maschinenhäuser
Diät für WEA - MaschinenhäuserEin europäisches Konsortium entwickelt unter Bremer Führung einen neuartigen 1 MW Höchst-Moment-Synchrongenerator. Dr. Holger Raffel berichtet über das 4,3 Mio. € Verbundprojekt „Wingy-Pro“, das die Europäische Kommission mit 2,5 Mio. € fördert.
Im Gegensatz zur Wasserkraft, die derzeit die größte erneuerbare Energiequelle ist, steigt der Anteil des Stroms aus Windenergie stetig weiter an. Moderne Windkraftanlagen dringen in immer größere Leistungsbereiche vor, was die Anlagekosten pro Leistungseinheit senkt und den Energieertrag noch weiter erhöht. Dagegen gibt es nahezu keine weiteren Standorte für Wasserkraftwerke. Nicht nur die Zahl der Windparks wächst beständig, sondern auch die Leistung der einzelnen Anlagen. Ein großer Schritt für die nachhaltige Energieversorgung sind die Offshore-Windparks im Meer. Um an das Maximum des technisch Machbaren zu gehen, werden derzeit Offshore- Anlagen mit einer Leistung von 5 MW errichtet. Mit zunehmender Leistung steigt allerdings auch das Gewicht des Generators in der Gondel. Für die Turmkonstruktion ist es deshalb wichtig, Generatoren mit großer Leistungsdichte zu installieren. Seit einigen Dekaden sind die bisherigen Drehfeldmaschinen weiterentwickelt worden, sodass die Grenzen ihrer Ausnutzung erreicht sind. Eine deutliche Steigerung ihrer Leistungsdichte ist gegenwärtig nicht zu erwarten. Signifikante Gewichts- bzw. Volumenreduktionen sind nur mit völlig neuen Maschinenkonzepten erreichbar. Neuartiger 1 MW Höchst-Moment Synchrongenerator
In dem von der EU geförderten Demonstrationsvorhaben „Increasing efficiency of wind power plants for the production of energy“ soll nun ein neuartiger 1 MW Höchst-Moment-Synchrongenerator gebaut und der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Im Offshore-Bereich sind die Generatoren permanent der salzhaltigen und feuchten Luft ausgesetzt und unterliegen großen Temperaturschwankungen. Daher liegt insbesondere auch ein hoher Entwicklungsbedarf bei der Herstellung von zuverlässigen Permanentmagneten für die Maschinen. Erste Konzepte für Synchronmaschinen mit transversaler Flussführung, (folgend genannt: Transversalflussmaschine) wurden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt. Aufgrund der damals nicht verfügbaren Leistungsstellglieder konnte sich dieser Maschinentyp nicht durchsetzen. Mit einem Transversalflussgenerator (TFG) als Windenergiegenerator ergeben sich grundlegend neue Freiheitsgrade zur Konstruktion hochpoliger Generatoren bei kleinem Durchmesser. |
Ausgabe η green 1 / 2010Der Autor: |




