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Erneuerbare- Energien-Konzepte für Kommunen
Erneuerbare- Energien-Konzepte für KommunenEnergiestädte
Schon Adam Smith, der schottische Moralphilosoph und Ökonom (1723–1770), wusste, dass sich im klassischen Produktionsprozess aus den Bei der Gestaltung der Energiewende nehmen die Städte und Gemeinden als Energiesenken eine Schlüsselrolle ein: Zum einen sind verstärkt erneuerbare Energien zu nutzen, zum anderen ist mit der Ressource „Raum“ nachhaltig umzugehen. Die Verknüpfung dieser Nachhaltigkeitsziele war Thema eines dreijährigen Forschungsprojektes für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [1,2]. Dabei wurden mögliche dezentrale Optionen der erneuerbaren Energieerzeugung in urbanen Räumen untersucht, sowohl der Stromerzeugung (Sonne, Wind, Wasser) als auch der Wärmebereitstellung (Sonne, Umgebungs- und Erdwärme) sowie Verfahren, die beide Energieformen erzeugen (insbesondere Biomasse). Gerade im urbanen Raum sind zusätzlich anthropogene Energiequellen wie zum Beispiel die Abwasserwärme zu berücksichtigen. Sinnvoll kombinieren und Zukunftsszenarien optimieren
Um Optionen der erneuerbaren Energieerzeugung wirkungsvoll in urbanen Räumen einzusetzen, ist ihre Einbettung in die vorhandene Infrastruktur, in die aktuelle und zukünftige Verbrauchsstruktur sowie in das Stadtbild zu prüfen. Dies gilt insbesondere für die dezentralen Energieerzeugung, bei der sich viele Einzelanbieter an der erneuerbaren Energieerzeugung beteiligen. Hinzu kommt der Anspruch, möglichst viel Energie vor Ort zu erzeugen. Dabei kommt der Stadt-Umland-Beziehung eine besondere Bedeutung zu. Zwar wurde bereits an vielen gut gemeinten „Leuchtturmprojekten“ die Wirksamkeit der erneuerbaren Energieerzeugung unter Beweis gestellt, es gilt aber, integrierte Energie- und Klimakonzepte zu entwickeln, die alle machbaren Optionen der regenerativen Energieerzeugung berücksichtigen und sinnvoll kombinieren. Um diese komplexen Zusammenhänge zu strukturieren und Prognosen für die energetische Entwicklung anzustellen, wurde ein Expertensystem entwickelt mit dem Ziel, verstärkt regionale Ressourcen zur erneuerbaren Stromerzeugung und Wärmebereitstellung zu nutzen und das aktuelle und zukünftige Potenzial von Modellräumen zu bestimmen, erneuerbare Energie zu erzeugen und Treibhausgase einzusparen. Dabei handelt es sich um ein offenes, GIS-gestütztes Planungstool, mit dem Zukunftsszenarien für Modellregionen entworfen, berechnet und visualisiert werden können. Dazu wird der Modellraum in energetisch homogene Stadt- und Landschaftsräume eingeteilt, die vergleichbar sind sowohl hinsichtlich ihres Energiebedarfs als auch ihrer Begabung, selbst erneuerbare Energie zu erzeugen. Außerdem haben sie vergleichbare CO2-äquivalente Emissions- bzw. Aufnahmewerte. Auf diese Weise können auch für große Modellräume der Energiebedarf, das Energiepotenzial und die Treibhausgaseinsparungen räumlich bis zum Prognosehorizont bestimmt werden (wie im Ablaufdiagramm dargestellt). Hierfür werden Energieparteien unterschieden (Haushalte, GHD, Industrie, Mobilität und ihre Fraktionen), die sowohl unterschiedliche Formen von Energie (Strom, Wärme, Energieträger) abfragen als auch (diffus oder konkret) erzeugen. Ein strategisches Planungstool für Städte und Gemeinden
Das Planungstool wurde auf verschiedene Modellräume (Leipzig, Stuttgart, Gelsenkirchen und Nordthüringen) angewandt und wird zurzeit weiterentwickelt, zum Beispiel im Rahmen eines EFRE-TNA Projektes (Nordthüringen-Kärnten), in dem die Stadt-Umland-Beziehung Thema ist. Für die internationale Bauausstellung IBA-Hamburg wird ein klimaneutrales Entwicklungsszenario entworfen, wobei die Ermittlung und die raumspezifische Visualisierung des CO2-Einsparpotenzials im Vordergrund stehen. Weiterhin werden mögliche Finanzierungsoptionen und die
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